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Ist die Gier nach Cryptowährungen vorbei?

Lesedauer: 11 Minuten Die Gier nach Cryptowährungen scheint nach dem turbulenten Jahr 2022 vorbei. Oder doch nicht? Wie entwickelt sich der Crypto Space?

Nach der Pleite der Crypto Börse FTX lecken sich viele betroffene Investoren gerade die Wunden. Milliardenvermögen sind vernichtet worden. Für mich stellt sich die Frage, ob die Gier bei Cryptowährungen jetzt endgültig vorbei ist?

FTX Arena in Miami: der FTX Schriftzug wird entfernt
FTX Arena in Miami: der FTX Schriftzug wird entfernt (Quelle: WPLG Local 10, YouTube)

Erst im Mai 2022 ist zusammen mit Luna einer der großen Stable Coins zusammengebrochen. Luna war mit dem (algorithmischen) Stable Coin TerraClassicUSD (USTC) verbunden, der an den US Dollar 1:1 gekoppelt war. Diese Kopplung ist überraschend aufgehoben worden und schon ist das ganze Konstrukt gescheitert. Ein automatischer Mechanismus sorgte für die Prägung von neuen Luna Coins zur Stützung von USTC. Insgesamt wurde in kürzester Zeit die Anzahl der Luna mehr als vervierfacht, was den Luna Coin praktisch wertlos machte. Das gleiche gilt für USTC.

In meinem ersten Beitrag über Cryptowährungen, habe ich mich vor allem mit den umweltschädlichen Aspekten beim Minen dieser virtuellen Währungen beschäftigt. Heute möchte ich den Schwerpunkt auf die Spekulationsgier in Bezug auf diese Cryptowährungen legen. Und darauf, was Cryptowährungen uns stattdessen hätten geben können.

Eigene Erfahrungen mit Cryptowährungen?

In einem Projekt habe ich einen jungen Kollegen kennengelernt, der bereits vor 2019 mit Cryptowährungen spekuliert hat. Er freute sich über ein starkes Kurswachstum. Seitdem sind viele weitere Privatanleger, Firmen und institutionelle Anleger auf diesen Zug aufgesprungen. Selbst Staaten wie El Salvador beteiligen sich an diesem Spiel. Die Renditen erschienen großartig auf diesem neuen unregulierten Markt. Jeden Tag kamen neue Marktteilnehmer dazu, bereit zu profitieren. Es war wie beim Goldrausch in Alaska. Jeder wollte dabei sein.

Marktkapitalisierung aller Cryptowährungen
Marktkapitalisierung aller Cryptowährungen (Quelle: CoinMarketCap Webseite)

Die Angst, eine Gelegenheit zu verpassen (FOMO = Fear of missing out) viel Geld zu verdienen, war groß. Eine ähnliche Stimmung hatten wir Anfang der 2000er, bis das Kartenhaus 2008 mit der Pleite von Lehman Brothers zusammenbrach. Damals waren es höchst zweifelhafte Finanzderivate auf Immobilienkredite, die keiner mehr verstand. Heute sind es virtuelle Währungen und Token, die keiner mehr versteht.

Ich selbst sehe Cryptowährungen zur Zeit nur als Spekulationsobjekt und nicht als reales Zahlungsmittel mit einem stabilen Wert. Ich bin also nicht auf den Zug aufgesprungen.

Wie sieht der Markt der Cryptowährungen aus?

Sind wir schon am Tiefpunkt angelangt? Oder wird es noch weitere Korrekturen nach unten geben? Auf jeden Fall sind Tausende von Cryptowährungen mittlerweile wieder faktisch tot. Und trotzdem sind weiterhin mehr als 10000 Cryptowährungen in großen Indizes wie CoinGecko oder CoinMarketCap aufgeführt. Ein schneller Blick auf CoinGecko ergab folgenden Snapshot:

Die globale Marktkapitalisierung von Kryptowährungen beträgt heute 857 Milliarden $, eine Veränderung von -2.5% in den letzten 24 Stunden. Das gesamte Handelsvolumen von Kryptowährungen am letzten Tag liegt bei 46,2 Milliarden $. Die Bitcoin-Dominanz liegt bei 36,4 % und die Ethereum-Dominanz liegt bei 16,5 %. CoinGecko verfolgt jetzt 13.180 Kryptowährungen. Beliebte Trends der Branche sind im Moment Asset-backed Tokens und Meme.

CoinGecko am 28.11.2022, 10:00

Ende 2021 lag die globale Marktkapitalisierung von Cryptowährungen bei knapp 3 Billionen $.

Was hätten die Vorteile von Cryptowährungen sein können?

Cryptowährungen hätten eine Befreiung von der Finanzbranche mit ihren Bankinstituten und Gebühren aufgrund vieler Mittelsmänner sein können. Ein Bankkonto ist in unserer heutigen zentralisieren Finanzwelt essentiell. Aber nicht jeder bekommt aufgrund seiner Bonität oder finanziellen Möglichkeiten ein Bankkonto. Nur mit einem Bankkonto kann man heutzutage am Leben teilnehmen.

gold bitcoin coins in a miniature shopping cart
Photo by Karolina Grabowska on Pexels.com

Mit Cryptowährungen braucht man nur einen Internetanschluss und ein paar Apps. Man richtet sich ein Wallet ein, egal ob Hot oder Cold. Hot Wallet ist ein Softwareaccount bei einer Crypto Börse, bei der alle persönliche Daten gespeichert sind. Sehr praktisch zum Handeln, aber auch sehr unsicher. Cold Wallet ist ein Stück Hardware, wo man seine privaten Schlüssel und seine Cryptowährungsbestände speichert. Das ist die einzig sichere Art der Datenspeicherung. Nur darf man diesen Speicher nicht verlieren, oder seinen Zugangsschlüssel vergessen. Das Wallet hat eine eindeutige Accountnummer. Und schon kann man Bezahlungen in Form von Cryptowährungen in seinen Account übertragen bekommen. Und diese dann wieder selbst zum Kauf von Produkten oder Leistungen einsetzen.

Damit könnte dann eine dezentrale Finanzökonomie ohne Banken entstehen und sich entwickeln. Finanztransaktionen laufen immer direkt zwischen zwei Parteien und ohne Mittelsmänner, die Provisionen oder Gebühren verlangen könnten. Jede Transaktion ist völlig transparent in einer Blockchain dokumentiert.

Wie hat sich der Markt der Cryptowährungen stattdessen entwickelt?

Die Realität sieht natürlich anders aus. Die Vielfalt von über 10000 unterschiedlichen Cryptowährungen sorgt für ähnliche Komplexität wie es die Vielfalt an Fiat-Währungen verursacht. Um diese Währungen untereinander auszutauschen oder zu handeln benötigt es Plattformen wie Crypto Börsen (z.B. Binance), die wieder für ihre Services Gebühren verlangen. Und eine Cryptowährung bekommt nur dann Aufmerksamkeit und wird gehandelt, wenn die Gründer gutes Marketing betreiben. Und das dauerhaft, um zu signalisieren, dass die Coins weiterhin für eine große Investorengruppe relevant bleiben.

Binance - Einstieg in Cryptowährungen leicht gemacht
Binance – Einstieg in Cryptowährungen leicht gemacht (Quelle: Binance Webseite)

Die Bezahlung mit Coins, die einer unglaublichen Volatilität unterworfen sind ist auch nicht zweckmäßig. Um dieses Problem zu lösen sind Stable Coins etabliert worden, die an einen realen Wert gekoppelt sind. Beispielsweise an den US Dollar (USD). Im Gegensatz zum algorithmischen Stable Coin TerraClassicUSD/Luna ist die Kombination Tether/USD vielversprechender. Aber auch Tether ist nur stabil, solange die Absicherung durch USD glaubhaft ist. Und da scheint es in der Branche ernsthafte Zweifel zu geben. Wahrscheinlich zu Recht, wie einige Analysen zeigen.

Im Jahr 2022 sind Tether Coins mit einer Marktkapitalisierung von 65 Milliarden bis 80 Milliarden Euro im Umlauf. Gibt es eine USD Reserve im selben Umfang, die von den Gründern bereitgehalten wird? Dies ist die heisse Frage zur Zeit in dieser Industrie. Wird Tether zusammenbrechen, wenn sich herausstellt, dass die mit Tether gekoppelten realen Werte nicht werthaltig genug sind? Es gibt bereits Dutzende von YouTube Meinungsvideos, die ein Crypto-Armageddon vorhersagen, wenn Tether wertlos wird.

Gier nach Cryptowährungen regiert die Finanzwelt

Bei meiner Recherche zum Verständnis der Gier im Markt der Cryptowährungen stieß ich nicht nur auf sehr kreative junge Menschen, die mit neuen Cryptowährungen selbst reich werden wollten. Über sogenannte Initial Coin Offerings (ICO) wird der Markt auf die neue Cryptowährung aufmerksam gemacht. Ein Großteil der Coins bleibt im Bestand der Gründer und diese profitieren nicht nur beim Verkauf der restlichen Coins, sondern vor allem durch die Kursentwicklung. Und bis vor kurzem gab es nur eine Richtung: nach oben.

gold bitcoin coin and cash
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Traumhafte Wachstumsstories brachten immer mehr Geld in diesen Markt. Jeder wollte dabei sein. Geld war billig und so haben viele Investoren günstige Kredite aufgenommen. Genauso wie bei der DotCom-Blase Anfang der 2000er sind die Cryptowährungskurse kurz nach dem ICO sprunghaft gestiegen. Die Investoren haben sich verschuldet, um an den wahnwitzigen Kursgewinnen der Cryptowährungen zu partizipieren.

Anscheinend hat jede Generation das Recht dieselben Fehler zu machen. Aber auch wie bei jeder Generation gibt es auch einige, die massiv profitieren und Riesenvermögen anhäufen, weil sie entweder früh genug dabei waren oder auch früh genug wieder ausgestiegen sind. Herzlichen Glückwunsch an diese Gewinner.

Die Verlierer haben in vielen Fällen Totalverlust gemacht. Es gibt keine Schutzmechanismen in diesem Markt, die Investoren vor Verlust schützen. Oder auch vor Betrug. Kein Wunder, dass sich auf einem unregulierten Markt mit viel Geld auch Betrüger bewegen, die Kundeneinlagen für eigene Zwecke missbrauchen. Wie dies zuletzt bei FTX und ihrem FTX Token (FTT) passiert sein soll.

Junge Gründer im Crypto Space – Genies oder Betrüger?

Technik ist die Grundlage für diesen neuen Markt. Es geht um Verschlüsselungsalgorithmen, um transparente Transaktionshistorien in Datenbanken, IT-Systeme, Apps und Prozesse, um Cryptowährungen über das Internet sicher zu handeln. Dies ist die Stunde der Nerds der aktuellen Generation. Sie entwickeln Konzepte und Algorithmen, um eine dezentralisierte Form von Zahlungsmitteln zu entwickeln, die wir alle sicher und mit Zuversicht nutzen können. Die Gründer dieser Cryptowährungen haben Wege gefunden Menschen auf diesen neuen Crypto Space zu ziehen. Aber sind sie Genies oder Betrüger?

Die Blockchain – transparent oder doch nicht so transparent?

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Photo by Joey Kyber on Pexels.com

Die Industrie der Cryptowährungen basiert auf der erfolgreichen Anwendung eines neuen Konzeptes namens Blockchain. Eigentlich ist das immer noch einer der wenigen erfolgreichen Anwendungszwecke der Blockchain-Technologie. Die Blockchain ist ein für alle Marktteilnehmer einsehbares Hauptbuch, wo alle erfolgreichen Transaktionen dokumentiert sind. Es ist klar, wer an wen zu welchem Termin was abgewickelt hat. Natürlich gibt es keine Klarnamen, aber die Accountnummer ist eine pseudonymisierte Repräsentation des Kontoinhabers. Wenn man weiß, wer hinter einer Accountnummer steckt, dann kann jede Transaktion dieser Person auf dieser Blockchain verfolgt werden.

Anonym ist das nicht. Es wundert mich, dass auch Blackmarket-Transaktionen (Erpressung, Waffen- und Drogenhandel sowie schlimmeres) über ein so transparentes Medium wie eine Blockchain abgewickelt werden. Aber solange Verbrechensbekämpfer die Zuordnung von Personen zu Accounts nicht kennen, können sie dem Weg des Geldes nicht folgen. Ich bin schon gespannt, ab wann es die Anforderung gibt, dass diese Zuordnung verpflichtend gemacht wird.

Beispiele für Cryptowährungen und Blockchains

Bitcoin und Ethereum mit seiner Cryptowährung Ether sind die beiden Schwergewichte in dieser Industrie. Das Blockchain-Konzept von Bitcoin hat viele Nachahmer bei Cryptowährungen gefunden.

Ethereum hat es geschafft, neben der Cryptowährung noch ein weiteres Geschäftsmodell auf Basis von Smart Contracts auf seiner Blockchain zu etablieren. Und auch viele Non-Fungible-Tokens (NFT) werden als digitales Vertriebskonzept von digitalen Waren (Kunst, Tickets, Mitgliedschaften und vieles mehr) über die Ethereum-Blockchain abgewickelt. Viele weitere Projekte sind auch nur wegen der Ethereum-Blockchain möglich, wie beispielsweise die dezentrale Crypto Börse Uniswap.

Fun Coins, wie Dogecoins haben viel Aufmerksamkeit erhalten. Meistens sind diese aber nach kurzer Zeit auch wieder vom Crypto Space verschwunden. Obwohl schon vor langer Zeit von den Gründern vernachlässigt gibt es beim Dogecoin wieder eine Zukunft wegen der Spekulation um Elon Musk und der möglichen Nutzung für Twitter-Transaktionen.

Junge Gründer und Investoren

Junge Gründer im Crypto Space sind die aktuellen Pop Stars in der Finanzwelt. Sie sind über ihre coolen Namenskürzel wie SBF oder CZ bekannt. Sie haben in den wenigsten Fällen eine Ausbildung in der Finanzbranche erfahren. Stattdessen bringen sie Ideen und Verständnis für Web3-Technologien mit. Sie sind in der Lage in kürzester Zeit technische Lösungen zu entwickeln, die den Hype rund um Cryptowährungen immer weiter aufrecht erhalten können.

Dafür benötigen sie natürlich Geld und das bekommen sie von allen möglichen Investoren, die von den Wachstumschancen profitieren wollen. Dabei fällt auf, dass in vielen Fällen die Investoren ungenügende Prüfungen dieser Gründer und ihrer ICO Prospekte machen. Und wenn sie investiert haben nutzen sie selten die Möglichkeit, die Gründer und den Geschäftsbetrieb zu überwachen. Beispielsweise über einen Sitz im Aufsichtsgremium oder über die Einführung eines Berichtswesens.

Damit ergibt sich natürlich eine unheilige Allianz von in Finanz- und Kapitalmärkten völlig unerfahrenen Gründern und Investoren, die auf diesem neuen Crypto Space erfolgreich sein wollen. Diese Gründer kennen nicht die grundlegenden Regeln, die für den Umgang mit den ihnen anvertrauten Finanzmitteln gelten. Und die Investoren haben keine Ahnung von der eingesetzten Technik. So kommt es immer wieder zum Missbrauch von Kundengeldern, wie dies beispielsweise bei FTX erfolgt sein soll.

Auch der Zusammenbruch von TerraClassicUSD/Luna und anderen ähnlichen algorithmischen Stable Coins ist ein Zeichen dafür, dass die Gründer keine Ahnung von den Mechanismen der Finanz- und Kapitalmärkte haben. Vertrauen ist dabei die wichtigste Ressource. Und wenn das erschüttert wird, dann sind alle technischen Fähigkeiten in dieser Branche nicht hilfreich, um das Vertrauen wieder herzustellen. Nach dem raschen Aufstieg folgt schnell der rasante Abstieg mit vielen weiteren Opfern, die man mit runterzieht.

Der Weg aus der Misere?

Deshalb werden immer mehr Stimmen hörbar, die eine Regulierung auch dieses Marktes wollen. Wenigstens, um es Betrügern und Trittbrettfahrern schwierig zu machen, leichtgläubige Investoren und Kunden einzusammeln und diese um ihre Einlagen zu bringen. Ponzi Schemata und Schneeballsysteme sind leider in dieser Branche schon häufig aufgeflogen und sollen zukünftig verhindert werden.

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Darüberhinaus soll sichergestellt werden, dass Zusammenbrüche im Markt der Cryptowährungen nicht auch die normalen Finanz- und Kapitalmärkte belasten.

Aber die Büchse der Pandora ist geöffnet und wir werden Cryptowährungen nicht mehr verhindern können. Es deutet sich schon an, dass bald Staaten eigene Cryptowährungen herausbringen. Sie werden mit klassischen Instrumenten der Aufsicht kontrolliert und unterliegen den etablierten Regeln der Finanzmärkte. Es werden keine dezentralisierten Finanzinstrumente mehr sein.

Cryptowährungen waren ein idealistischer Traum. Der Proof of Work oder der Proof of Stake wird mit Technik auf Basis von Blockchains erbracht. Die Gier von Marktteilnehmern hat eine gewaltige Spekulationsblase entstehen lassen. Um Cryptowährungen in Zukunft überhaupt noch als Zahlungsmittel einsetzen zu können hat sich der Trend nach Stable Coins entwickelt. Bei einer Marktkapitalisierung von insgesamt 806 Milliarden Euro (Stand 29.11.2022) für alle Cryptowährungen ist der Anteil der Stable Coins von 18% schon relativ hoch. Und er wird höher je mehr das Vertrauen in die Branche schwindet und dadurch die Kurse der Cryptowährungen sinken.

Aber wie oben schon ausgeführt: auch das Vertrauen in die Stable Coins kann leicht erschüttert werden, wenn kein wirklicher realer Wert zur Deckung von den Gründern herangezogen wird.

Fazit

Gier wird es immer geben. Es ist also illusorisch zu glauben, dass die oben beschriebenen Rückschläge im Crypto Space zu mehr Vernunft und weniger Gier nach Profit führt. Die lange Niedrigzinspolitik hat dazu geführt, dass viel billiges Kapital verfügbar war und Renditemöglichkeiten gesucht wurden. Der unregulierte Markt der Cryptowährungen hat dieses Kapital gierig aufgesogen und neue Vermögen geschaffen. Geschichten von Gewinnern gibt es viele. Aber noch viel mehr haben in diesem Spiel verloren.

Durch die Inflation und die damit verbundenen aktuellen Zinssteigerungen gibt es nun wieder konservativere Anlagemöglichkeiten. Fakt ist aber auch, dass durch die Inflation Vermögen vernichtet werden. Es ist damit weniger freies Kapital für hochriskante Investments verfügbar. Glücksritter werden weiterhin von traumhaften Gewinnmöglichkeiten angezogen, die es immer noch im Crypto Space gibt. Es gilt für vorsichtige Anleger weiter die Regel:

If something sounds too good to be true, it probably is

Alte Anleger-Weisheit

Letzte Meldung am Tag der Veröffentlichung dieses Artikels: die Crypto Börse BlockFi ist insolvent. Erst im Sommer dieses Jahres hatte FTX einen Kredit über 400 Millionen Dollar zur Rettung von BlockFi angeboten. Die nächsten Dominosteine fallen um.

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