Apple – Apple Watch

Warten auf die Apple Watch

Im “FrĂŒhjahr 2015” hieß es, soll die Apple Watch verkauft werden. Die Hinweise verstĂ€rken sich immer mehr und ich freue mich schon sehr darauf. Die Edelstahl-Version mit Saphir-Glas soll es werden. Ein paar schöne ArmbĂ€nder dazu und ich bin zufrieden.

Es kann mir gar nicht schnell genug gehen, endlich das Produkt an meinem Handgelenk zu tragen. Deshalb habe ich meine alte analoge Uhr, eine wunderschöne “Finanzplatzuhr” von Sinn mal wieder probegetragen. Nach ĂŒber zwei Jahren, in denen ich keine Uhr mehr getragen habe, fĂŒhlt es sich ganz normal an und ich freue mich schon auf das neue modische Gadget.

Jetzt wird es eigentlich Zeit mal abzugleichen, ob die Anforderungsliste, die ich vor zwei Jahren in diesem Blog geschrieben habe, auch vollstĂ€ndig erfĂŒllt wird. Schauen wir mal 😃

Hier der Reality Check

Vorab möchte ich erwĂ€hnen, dass ich damals noch iWatch als Namen fĂŒr die Apple Watch angenommen habe. Und jetzt zu den einzelnen Anforderungrn.

  • Notifications: done. Zuerst einmal sollten all die Notifications, die das Smartphone (oder idealerweise das iPhone) anzeigt, ebenfalls auf der iWatch angezeigt und mit Vibrationsalarm angekĂŒndigt werden. Es ist viel schneller mal aufs Handgelenk geschaut, als das iPhone aus der Hosentasche herausgeholt. Damit ist schon ein Großteil des iPhone-Mehrwertes auch an die iWatch ĂŒbertragen. Termin-Erinnerungen, einkommende Emails, Facebook-Nachrichten, SMS und MMS, Whats-App-Nachrichten, Aktienkurs-Informationen, Tor-Alarme und Wetter können damit schnellstens angezeigt werden. Also braucht die iWatch eine leistungsfĂ€hige Notification-Zentrale. Und am besten auch direkt eine Steuerungsmöglichkeit fĂŒr das iPhone. Wenn ich eine Notification aufrufe, dann sollte natĂŒrlich die Information auf der iWatch angezeigt werden, aber auch die zugrundeliegende App auf dem iPhone gestartet werden und in dem Moment verfĂŒgbar sein, wenn ich mein iPhone entsperre.
  • Was ist mit Musik und Bildern: done. Das war schon eine nette FunktionalitĂ€t des iPod Nanos. Über iTunes konnten Musik und Bilder auf den Nano ĂŒberspielt werden. Musik konnte ĂŒber den eingebauten Kopfhörer-Ausgang wiedergegeben werden. Bilder konnten auf dem kleinen Bildschirm angezeigt werden. Der Speicher ermöglichte diese kleine Spielerei. Darauf möchte ich bei einer iWatch auch nicht verzichten wollen. Aber durch die Connectivity mit dem Smartphone sollte eher auf diesen Musik- und Bilderbestand zugegriffen werden können. Diese Daten sollten nicht redundant auf der iWatch gelagert werden. Bilder schaut man sich auch idealerweise auf dem Smartphone an. Aber man sollte den Musik- und Bilderbestand des iPhones mit der iWatch fernsteuern können. An meinem Headset fehlen leider Tasten fĂŒr die iPod-Steuerung. Die wĂŒnsche ich mir jetzt fĂŒr die iWatch. Und vielleicht fĂ€llt jemandem etwas ein, wie man die Diashow des iPhones per iWatch sinnvoll steuern kann 🙂
  • Wie könnte der Screen gestaltet sein: done. Nun ja. Zuerst einmal wie eine Uhr. Apple hat mit dem Nano schon gezeigt, wieviel unterschiedliche Uhrenlayouts möglich sind und angezeigt werden. Ich erhoffe mir neben Uhrzeit- und Datumsanzeige noch weitere Informationen wie z.B. Wetter oder die Anzahl neuer Notifications. DafĂŒr wĂ€re es natĂŒrlich praktisch, wenn das Display nicht quadratisch, sondern eher rechteckig wĂ€re. Die i’m watch zeigt hier, wie man es machen kann. Per Swipe-Gesten kommt man schnell zu weiteren Apps, Funktionen und Informationen. Ich konnte bei meinem Nano feststellen, daß natĂŒrlich der Bildschirm wieder DER Energiefresser in dieser GerĂ€teklasse ist. Deshalb muss der Bildschirm nach kĂŒrzester Nutzung wieder deaktiviert werden, um Energie zu sparen. Vielleicht baut Apple ja Sensoren ein, wie z.B. Helligkeitssensoren, die prĂŒfen, ob die Uhr gerade unter einer Hemdmanschette versteckt ist, oder gerade von seinem Besitzer zum Gesicht gefĂŒhrt wird (z.B. Bewegungssensoren).

Was noch?

  • Navigationsanweisungen auf dem Screen. Done.
  • Kompassanzeige auf dem Screen oder AnnĂ€herungsanzeige fĂŒr Geocacher 😉 Done.
  • Endlich wieder mein Scientific-Casio-Taschenrechner am Handgelenk. Die 80er lassen grĂŒĂŸen 😉 Done.
  • Dick Tracy-Telefonie am Handgelenk? Nein Danke. Aber Siri-Aufzeichnung oder Anweisungen? Warum nicht? Done.
  • Lautsprecher fĂŒr akustische Signale wie z.B. Wecker-FunktionalitĂ€t? Ja bitte. Done.
  • Die iWatch als Kamera-Fernauslöser? Mit live-Anzeige des Kamerabildes? Ja, ist das cool. Endlich keine verwackelten Handy-Bilder mehr. Done
  • Eine Vielzahl an neuen Apps, um die neuen Möglichkeiten auszunutzen. Done.

Woran habe ich nicht gedacht?

  • Fitnesstracker und Herzschlagmesseinheiten waren vor zwei Jahren bei mir nicht im Fokus.
  • Eine neue Form der Kommunikation zwischen Nutzern mit Apple Watches habe ich auch nicht vorhergesehen. Ich bin mal gespannt, ob dies Schule machen wird. Es sieht auf jeden Fall sehr interessant aus. Ist aber leider auf auf Grund der eingeschrĂ€nkten Adressaten schwer auf breiter Front durchzusetzen. Wird aber wahrscheinlich von anderen wie Android Wear schnell adaptiert.

Ein schöner Gruß an itistimetowriteablog

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