Neuzugänge für mein Computermuseum

Ich habe mal wieder zugeschlagen. Zwei “neue” alte Rechner sind Neuzugänge für mein Computermuseum in den letzten drei Wochen. geworden.

Texas Instruments TI99/4A

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Der erste ist der Texas Instrument TI99/4A. Es ist ein Gerät von 1981 und damit genauso alt wie meine ältesten Computer: Sinclair ZX81 und Epson HX20. Dieser Rechner hat mich schon immer beeindruckt. In meiner Auswahlliste für meinen ersten Homecomputer war auch der TI99/4A aufgeführt. Ich fand seine gute Tastatur, sein glänzendes Aluminum-Äusseres, und seine technischen Möglichkeiten sehr beeindruckend.

Leider ist die Tastatur nicht wirklich gut, und seine technischen Möglichkeiten wurden von den Programmierern selten ausgenutzt. Darüber hinaus hat Texas Instruments selbst einige Fehler bei der Vermarktung von Software gemacht. Im Grunde haben sie den ersten App Store lange vor Apple eingeführt. Was aber leider dazu geführt hat, daß auf Grund der vielen Auflagen nicht viel Software für diesen Rechner freigegeben wurde.

Abschließend war natürlich der hohe Preis der wichtigste Hinderungsgrund, daß dieser Rechner dann nicht in meinem Kinderzimmer stand. Auch wenn TI damals in einen Preiskrieg mit Commodore gegen den VC20 eingetreten ist. Von diesen Preissenkungen auf dem amerikanischen Markt haben die deutschen Kunden nicht profitiert.

Oric Atmos

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Und ein wirkliches Designstück ist der Oric Atmos. Ebenfalls aus dem Jahr 1983/1984 auf dem Höhepunkt der Home Computer Welle herausgebracht. Diese Welle ist dann auch schon wieder abgeebbt und viele Computerfirmen sind in der damaligen Zeit in den Ruin getrieben worden. Aber daran haben diese Firmen auch wiederum selbst sehr beigetragen, da viele Gründe den Untergang beschleunigt haben: unausgereifte Produkte, frühzeitige Ankündigungen, späte Auslieferungen – und schlechtes Management. 

Nichtsdestotrotz ist dieser Oric Atmos ein Farbklecks in meinem Museum. In Schwarz mit roten Akzenten gekleidet ist dieser Computer ein Schmuckstück. Ich habe ihn aus Frankreich bekommen, da dieser Computer den französischen Markt zeitweise dominiert hat.

C64 mini

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Und schließlich habe ich doch dem C64 ein Denkmal gesetzt, indem ich den C64 Mini zu meinem Museum hinzugefügt habe. Ein süßes Stück Retro-Technik. Der C64 war der bei weitem erfolgreichste Homecomputer der 80er Jahre und auch noch der frühen 90er Jahre. Und die auf diesem Minicomputer mitgelieferten 64 Spiele zeigen auch warum. Selbst mein geliebtes Fort Apocalypse habe ich darauf installieren können.

Der C64 selbst ist kein Museumsstück, da ich das Design des „Brotkastens“ nie wirklich interessant fand.

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