The iCompanion wearable: there is no iWatch – SlashGear

The iCompanion wearable: there is no iWatch – SlashGear

Wann kommt die iWatch?

Noch bis vor kurzem hatte ich den iPod Nano an meinem Handgelenk und war wirklich begeistert. Die Touchscreen-Bedienung und das tolle Bedienungskonzept haben mir wirklich gut gefallen. Jetzt habe ich diese Uhr aber verschenkt und mein Handgelenk ist wieder bereit fĂŒr eine neue Uhr. Ich freue mich schon auf eine iWatch von Apple.

Warum von Apple? Weil ich glaube, daß sie das Konzept, welches sie mit dem iPod Nano begonnen haben ausbauen und ĂŒber Connectivity mit unseren omniprĂ€senten Smartphones uns eine unglaubliche Vielseitigkeit und viele technische neue Möglichkeiten eröffnen, die wir sinnvoll nutzen können.

Smartwatches am Markt

Außerdem haben sich die anderen Anbieter wie Sony, Pebble, i’m smart, Motorola nicht gerade mit Ruhm bekleckert, was ihre Smartwatch-Konzepte angeht.

  • Pebble hat eine Uhr ohne Touchbedienung rausgebracht: was fĂŒr ein Schwachsinn. Ich will doch nicht mehr DrĂŒcker an der Seite höchst unintuitiv nutzen mĂŒssen, um durch MenĂŒs zu gehen
  • Sony war einer der ersten, aber so richtig verbunden mit Smartphones ist diese Uhr nicht wirklich
  • i’m smart hat mit ihrer i’m watch das bisher interessanteste und weitestgehende Konzept vorgestellt. Leider attestieren die meisten Reviewer ihnen, daß sie mit einem zu ambitionierten Konzept gestartet sind, da die Umsetzung noch nicht gut genug ist. AbstĂŒrze sind anscheinend an der Tagesordnung.
  • Motorola hat einen Sport-Companion im Angebot, das Schritte und Pulsfrequenz misst. Leider nur eine Teil der gewĂŒnschten FunktionalitĂ€t wird hier angeboten.

Was ist denn die gewĂŒnschte FunktionalitĂ€t?

Zuerst einmal sollten all die Notifications, die das Smartphone (oder idealerweise das iPhone) anzeigt, ebenfalls auf der iWatch angezeigt und mit Vibrationsalarm angekĂŒndigt werden.

Es ist viel schneller mal aufs Handgelenk geschaut, als das iPhone aus der Hosentasche herausgeholt. Damit ist schon ein Großteil des iPhone-Mehrwertes auch an die iWatch ĂŒbertragen.

Das sind

  • Termin-Erinnerungen,
  • einkommende Emails,
  • Facebook-Nachrichten,
  • SMS und MMS,
  • Whats-App-Nachrichten,
  • Aktienkurs-Informationen,
  • Tor-Alarme
  • und Wetter können damit schnellstens angezeigt werden.

Also braucht die iWatch eine leistungsfĂ€hige Notification-Zentrale. Und am besten auch direkt eine Steuerungsmöglichkeit fĂŒr das iPhone. Wenn ich eine Notification aufrufe, dann sollte natĂŒrlich die Information auf der iWatch angezeigt werden, aber auch die zugrundeliegende App auf dem iPhone gestartet werden und in dem Moment verfĂŒgbar sein, wenn ich mein iPhone entsperre.

Was ist mit Musik und Bildern?

Das war schon eine nette FunktionalitĂ€t des iPod Nanos. Über iTunes konnten Musik und Bilder auf den Nano ĂŒberspielt werden. Musik konnte ĂŒber den eingebauten Kopfhörer-Ausgang wiedergegeben werden. Bilder konnten auf dem kleinen Bildschirm angezeigt werden. Der Speicher ermöglichte diese kleine Spielerei.

Darauf möchte ich bei einer iWatch auch nicht verzichten wollen. Aber durch die Connectivity mit dem Smartphone sollte eher auf diesen Musik- und Bilderbestand zugegriffen werden können. Diese Daten sollten nicht redundant auf der iWatch gelagert werden. Bilder schaut man sich auch idealerweise auf dem Smartphone an. Aber man sollte den Musik- und Bilderbestand des iPhones mit der iWatch fernsteuern können. An meinem Headset fehlen leider Tasten fĂŒr die iPod-Steuerung. Die wĂŒnsche ich mir jetzt fĂŒr die iWatch. Und vielleicht fĂ€llt jemandem etwas ein, wie man die Diashow des iPhones per iWatch sinnvoll steuern kann 🙂

Wie könnte der Screen gestaltet sein?

Nun ja. Zuerst einmal wie eine Uhr. Apple hat mit dem Nano schon gezeigt, wieviel unterschiedliche Uhrenlayouts möglich sind und angezeigt werden. Ich erhoffe mir neben Uhrzeit- und Datumsanzeige noch weitere Informationen wie z.B. Wetter oder die Anzahl neuer Notifications.

DafĂŒr wĂ€re es natĂŒrlich praktisch, wenn das Display nicht quadratisch, sondern eher rechteckig wĂ€re. Die i’m watch zeigt hier, wie man es machen kann.

Per Swipe-Gesten kommt man schnell zu weiteren Apps, Funktionen und Informationen. Ich konnte bei meinem Nano feststellen, daß natĂŒrlich der Bildschirm wieder DER Energiefresser in dieser GerĂ€teklasse ist. Deshalb muss der Bildschirm nach kĂŒrzester Nutzung wieder deaktiviert werden, um Energie zu sparen. Vielleicht baut Apple ja Sensoren ein, wie z.B. Helligkeitssensoren, die prĂŒfen, ob die Uhr gerade unter einer Hemdmanschette versteckt ist, oder gerade von seinem Besitzer zum Gesicht gefĂŒhrt wird (z.B. Bewegungssensoren).

Was noch?

Da wÀren zum Beispiel:

  • Navigationsanweisungen auf dem Screen
  • Kompassanzeige auf dem Screen oder AnnĂ€herungsanzeige fĂŒr Geocacher 😉
  • Endlich wieder mein Scientific-Casio-Taschenrechner am Handgelenk. Die 80er lassen grĂŒĂŸen 😉
  • Dick Tracy-Telefonie am Handgelenk? Nein Danke. Aber Siri-Aufzeichnung oder Anweisungen? Warum nicht?
  • Lautsprecher fĂŒr akustische Signale wie z.B. Wecker-FunktionalitĂ€t? ja bitte.
  • die iWatch als Kamera-Fernauslöser? Mit live-Anzeige des Kamerabildes? Ja, ist das cool. Endlich keine verwackelten Handy-Bilder mehr.
  • eine Vielzahl an neuen Apps, um die neuen Möglichkeiten auszunutzen.

Fazit

Ich freue mich auf die schöne neue Welt. Ein Device, welches die Menschen seit ĂŒber 100 Jahren an ihren Handgelenken tragen, wird aufgewertet durch die Dauerverbindung zu den Kleincomputern, die wir alle in unseren Taschen jederzeit mit uns tragen. Daraus ergeben sich viele neue Möglichkeiten, die noch durchdacht werden mĂŒssen, aber jetzt schon vielsprechend sind.

Die Herausforderung fĂŒr Apple wird es sein, den Energieverbrauch zu minimieren, oder aber genĂŒgend große Akkus einzubauen, damit man nicht jeden Tag die iWatch an das Netzteil anschließen muss. Meine Erfahrungen mit dem iPod Nano zeigen, daß die Aktivierung des SchrittzĂ€hlers den Akku innerhalb eines Tages leergesaugt hat. Wenn der SchrittzĂ€hler abgeschaltet war, dann mußte der Nano nur alle zwei Wochen aufgeladen werden.

Ansonsten hat Apple bereits alle Konzepte und Technologien, die erforderlich ist, eine solche iWatch zu konzipieren und zu produzieren. Mit einem schönen Design kann auch nur Apple das GerĂ€t fĂŒr einen hohen Preis anbieten. Dem italienischen Hersteller i’m smart wirft man ja bereits den “hohen” Preis von 299 Euro vor. Apple wird hier mit Sicherheit viel höher gehen und den Preis wieder abhĂ€ngig von der SpeicherplatzgrĂ¶ĂŸe machen.

Wenn Apple das Spiel richtig spielt, dann kann die iWatch die nĂ€chste große Produktkategorie werden. Vor allem, wenn man Herren- und Damenuhren in unterschiedlichen Farben und Designs anbietet.

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