500. Blogbeitrag – das Digitale Leben besucht die Autostadt
Lesedauer: 8 MinutenMein Computer ist Teil der Ausstellung ICONIC X Autostadt. Mein 500. Blogbeitrag ist über meinen Besuch in der Autostadt
Wie schon in meinem letzten Beitrag über MacBook Airs angekündigt, ist mein 500. Blogbeitrag in meinem Blog digitalesleben.blog über meinen Besuch in der Autostadt in Wolfsburg. Dieser Besuch ist kein Zufall, da einer meiner Computer ein Ausstellungsstück der Ausstellung ICONIC im Konzernforum innerhalb der Autostadt ist. Es handelt sich um ein wirklich ikonisches Gerät, das IBM ThinkPad 701CS, welches ich der Autostadt für den Zeitraum der Ausstellung zur Verfügung gestellt habe. An diesem Wochenende im Juli 2025 wollte ich nicht nur meinen ausgestellten Computer besuchen, sondern auch noch sehen, welche interessanten Events dort für einen digitalen Enthusiasten geboten werden. Und bei dieser Gelegenheit stellte ich überrascht fest, dass die Autostadt auch ihr 25 jähriges Jubiläum feiert.

Dies ist einer meiner Beiträge, die sich nicht nur auf digitale Aspekte meines Lebens beziehen, sondern auch die Reise zu einem interessanten Ort und die Möglichkeiten vor Ort beschreiben.
Die Autostadt
Vor 25 Jahren wurde die Autostadt in Wolfsburg eröffnet. Auf dieses Jubiläum wird überall aufmerksam gemacht. Auf einem brachliegenden Gelände gegenüber dem Heizkraftwerk der Volkswagen-Werke entstand ab 2000 eine Parkanlage und ein Gebäudekomplex, der den Freunden der Marke Volkswagen und seiner konzernnahen Marken Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda ein ganz besonderes Erlebnis bieten soll.

Volkswagen-Autokunden können ihre Neuwagen aus den beiden Autotürmen abholen. Eine Übernachtung im Ritz Carlton Hotel auf diesem Gelände erlaubt luxuriöse Erfahrungen und Annehmlichkeiten. Konzerte im Sommer und ein Weihnachtsmarkt im Winter locken auch Nicht-Volkswagen-Kunden in die Autostadt. Das Stadion vom VfL Wolfsburg ist direkt neben der Autostadt gelegen. Noch mehr Besucher werden bei Heimspieltagen des Bundesliga-Vereins begrüßt.

Ein sehr interessantes Konzept haben sich die Verantwortlichen des Volkswagenkonzerns vor mehr als 25 Jahre ausgedacht. Als Visionär der Autostadt wird Ferdinand Piëch genannt, der über viele Jahre die Geschicke dieses Konzerns geprägt hat. Vom Wolfsburger Phaeno, einem außergewöhnlich architektonisch gestylten Science-Museum, das an der Südseite des Mittellandkanals gelegen ist, kommt man über eine Fußgängerbrücke zum Konzernforum. Dort bekommt man sein Tagesticket, um die Autostadt besuchen zu können. Leider bekamen meine Frau und ich keinen Rabatt, obwohl ich meinen Laptop für die Ausstellung im Konzernforum zur Verfügung gestellt habe. Wir haben nachgefragt – ein Versuch war es wert 😉 Einer Autostadt würdig habe ich aber als ADAC-Mitglied einen Rabatt auf unseren Eintritt erhalten.
Autos, Autos überall
Bei schönstem Sommerwetter besuchten wir das Zeithaus, in dem Volkswagen besondere historische Fahrzeuge präsentiert. Eine wirklich schöne Präsentation. Auch von Autodesigns, die nichts mit der Volkswagen-Geschichte zu tun haben.




Jede der Kernmarken hat ein eigenes Gebäude auf dem Gelände der Autostadt, in denen sich die Marken ihren potentiellen Kunden vorstellen. Besonders der optisch von außen sehr herausragende aber innen sehr zurückhaltende Pavillion von Porsche hat uns sehr gefallen.


Die Markenpavillions sind in eine schöne Parklandschaft mit Wasserflächen eingebettet. Besonders herausragend (im wahrsten Sinne des Wortes) ist das Kundencenter, in dem auch eine Kantine für die Besucher ist. Wir können die Volkswagen Currywurst für Fahrer und Beifahrer empfehlen. So eine schöne große Pommes-Schale habe ich noch nicht gesehen. Unbedingt probieren.


Der Gewürz-Ketchup von Volkswagen ist berühmt und wird in der Kantine und auch im Restaurant im Konzernforum zum Kauf angeboten.

Die Ausstellung ICONIC im Konzernforum
Unser erster Weg führte uns aber in die Ausstellung ICONIC. Eine lange Rolltreppe brachte uns in die oberste Etage. Und dort war auch mein IBM ThinkPad ausgestellt. Neben anderen ikonischen Ausstellungsstücken der 90er Jahre konnte ich sehen, wie mein Laptop von den Veranstaltern präsentiert wurde.
Folgendes beschrieb meinen Computer:
ICONIC DESIGN
IBM ThinkPad 701CS
1995Dieser Laptop ist Teil von führenden Kunst- und Designsammlungen sowie Träger von zahlreichen Designpreisen. Grund dafür ist der einzigartige Faltmechanismus der Tastatur, die sich beim Öffnen vergrößert. Das Modell ist ein Musterbeispiel von Design und Innovation in der über 30-jährigen ThinkPad-Geschichte. Er wurde von Sam Lucente, John Karidis und Richard Sapper entworfen.
Leihgabe: Andreas Steinbacher / digitalesleben.blog


Begegnungen
Ich war nicht der einzige, der sehr angetan war von der Präsentation meines Computers. Vor meinem Computer trafen wir ein nettes kanadisches Pärchen, das überrascht war den Eigentümer dieses Ausstellungsstückes in der Ausstellung persönlich sprechen zu können. Es ergab sich ein sehr interessantes Gespräch. Dabei habe ich verstanden, dass sie eine spannende Deutschland Tour von ihren Söhnen gesponsert bekommen haben. Als Motorrad-Fans haben sie eine Reise zum Sachsenring und auch zum Nürburgring in der Eifel gemacht. Unter anderem waren sie mit dem Renntaxi auf einer schnellen Runde auf der Nordschleife unterwegs. Und ein Besuch in der Autostadt durfte auch nicht fehlen.




Dann trafen wir noch ein brasilianisches Schwiegervater-und-Schwiegersohn-Pärchen aus der Nähe von Sao Paulo. Meine brasilianische Frau kam mit ihnen gleich ins Gespräch und so wurde ich ihnen auch gleich als der Eigentümer des ausgestellten Computers vorgestellt. Der Schwiegersohn arbeitet auch in der IT-Branche und wir tauschten dann unsere Erfahrungen aus. Und meine Frau fand dann noch einen Mini-Synthesizer von Casio als ikonisches Gerät in der Ausstellung, was sie in ihrer Kindheit in Brasilien hatte.


Das Konzept der Ausstellung zeigt auch ikonische Produkte der Volkswagen Gruppe. So sind ein Golf 1, ein Porsche 356, ein Audi Quattro und ein alter VW Bulli neben dem neuen iD.Buzz zu sehen.


In einem Kino werden zwei extra für diese Ausstellung produzierte Kurzfilme gezeigt. Sie thematisieren Autoliebe. Der erste Film ist über die Restaurierung eines Porsche 365 Speedster und der zweite Film über die Erinnerung an die Kindheit in einem VW Bully auf einer Reise um die Welt.
Schnelle Runde auf der Nordschleife
Und dann kam für mich die schönste Überraschung dieses Tages. Eine Etage unter der ICONIC-Ausstellung gab es einen Saal mit professionellen Fahrsimulatoren. Für 12€ habe ich mich für eine 15 minütige Fahrt mit einem Porsche 911 GT3 R auf der Nordschleife eingeschrieben. Nicht nur das Gespräch wenige Minuten davor mit den Kanadiern hatte mich inspiriert, sondern auch mein Beitrag über den Karfreitag 2024 am Nürburgring mit meinem Bruder.




Ich kenne die Nordschleife wie meine Westentasche, da ich sie seit über zwei Jahren auf meiner Playstation 5 mit der PS VR2 und dem Spiel GT7 spiele. Allerdings ohne ein Racing Rig, sondern nur mit dem PS5 Controller als Lenkrad. Es war eine komplett neue Erfahrung hier eine solche Fahrt mit einem professionellem Simulator machen zu können. So viel Kräfte im Lenkrad und so ein schwergängiges Bremspedal hätte ich nicht für möglich gehalten.
Nach 15 Minuten war ich nassgeschwitzt (aber glücklich) und hatte mein Auto mindestens fünf mal in die Leitplanken gefahren. Und doch hatte ich es geschafft fast zwei vollständige Runden in diesen 15 Minuten zu fahren. Also kann ich nicht allzu langsam gewesen sein 😉
Fazit
Volkswagen feiert 25 Jahre Autostadt. Ich feiere meinen 500. Blogbeitrag. Herzlichen Glückwunsch an uns für diese Jubiläen. Mein IBM ThinkPad ist würdig präsentiert in einer tollen Umgebung. Ich konnte schöne historische Autos sehen und auch eine Fahrt im Simulator über die Nordschleife machen. Und es gab eine leckere Currywurst in einer Volkswagen-Kantine. Was für tolle Erfahrungen, die wir in der Autostadt machen durften.

Und dazu passend haben wir am Abend davor im Wolfsburger Cinemaxx-Kino den Film F1 gesehen. Ein sehr amerikanisches Märchen mit Brad Pitt und ganz besonders beeindruckenden digital angereicherten Fahrszenen im Formel 1 Zirkus der Saison 2023/2024.
Kurz gesagt: ein rundum gelungenes Wochenende.



