Apple Mac: Quo Vadis?

Alle paar Jahre kommt diese Frage auf, wenn mal wieder der eigene GerĂ€tepark langsam in WĂŒrde gealtert ist und von Apple nicht mehr weiter mit neuen Betriebssystemen unterstĂŒtzt wird. 

Bei mir fallen mit dem neuen Mac OS Mojave ab September beide Macs aus diesem Support-Raster raus. Ich habe einen Mac mini von 2010 und einen iMac von 2011. FĂŒr Computer ist das schon ein biblisches Alter, aber glĂŒcklicherweise sind beide Rechner noch sehr leistungsfĂ€hig und funktionieren noch einwandfrei.

Alternativen aus dem Apple-Portfolio haben sich bisher nicht aufgedrÀngt. Der neueste Mac mini ist von 2014 und war zu diesem Zeitpunkt bereits veraltet. Der aktuelle iMac hat auch nicht die neueste Prozessor-Architektur von Intel.

Was kann ich also machen? Eine Möglichkeit, in die ich mich jetzt gerade bewege ist eine Remote-PC-Lösung von NVIDIA oder Shadow. Damit erhalte ich ĂŒber einen Client Zugriff auf einen höchst leistungsfĂ€higen Remote-PC, mit dem ich z.B. Computerspiele (Rise of the Tomb Raider) spielen kann, die auf meinen â€œalten” Macs nicht mehr laufen. Auch habe ich wirklich gerade darĂŒber nachgedacht, eine Spielkonsole wie z.B. Xbox One oder Playstation 4 zu kaufen. Alle diese Möglichkeiten sind gĂŒnstiger, als einen neuen leistungsfĂ€higen iMac zu kaufen, oder sogar beide Rechner auszutauschen. 

Die große Hoffnung ist seit Jahren, daß Apple seine Consumer-Systeme Mac mini und iMac renoviert. Deshalb war ich elektrisiert bei der Nachricht, daß Apple neue GerĂ€te anmeldet. Leider haben sich diese GerĂ€te dann als MacBooks und iPads herausgestellt. Nichts was mich persönlich dieses Jahr interessiert.

Apple propagiert seit vielen Jahren das Szenario, daß das iPad richtige Computer wie Mac mini und iMac ersetzen kann. Leider sind die Applikationen noch nicht soweit, daß man dies wirklich so leben kann. Da ist Microsoft mit seinen Surface Pro PC/Tablets besser aufgestellt. 

Vielleicht lasse ich wirklich meine beiden Macs langsam auslaufen und sorge dafĂŒr, daß alle wesentlichen Dokumente in die iCloud sukzessive ĂŒbertragen werden. Dann habe ich alles im Zugriff ĂŒber die meisten mobilen Platformen.

Das Apple TV ersetzt dann meinen Mac mini als Mediencomputer. Und fĂŒr professionelle Arbeit wĂŒrde ich dann mein iPad Pro 12,9″ in Kombination mit einem Surface Pro mit einem externen Monitor einsetzen. Auf dem Surface lĂ€uft dann die iCloud-App mit der ich auf all meine Daten zugreifen kann. 

Ein Problem, welches dann aber fĂŒr mich besteht, ist die Nicht-VerfĂŒgbarkeit einer lokalen Datensicherung. So sehr ich Apple vertraue, aber ein Consumer sollte immer noch eine lokale Datensicherung aller in der Cloud gespeicherten Daten haben. Dies betrifft vor allem die privaten Fotos, die in der iCloud-Fotomediathek abgelegt sind.

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