Alle zwei Jahre ist es bei mir jetzt Gewohnheit geworden ein neues iPhone Pro Max zu kaufen. Interessanterweise sind es die ungeraden Modellnummern 11, 13, 15 und 17, die ich als meine täglichen Begleiter ausgewählt habe. Mancher mag jetzt fragen: warum ist es erforderlich alle zwei Jahre das größte iPhone zu kaufen? Hat es nicht den besten und größten Akku mit der längsten Laufzeit? Hält ein solches Gerät nicht viel länger? Ist ein iPhone Pro Max nicht auch nach mehreren Jahren leistungsfähig genug? Warum also?

Alles gute Fragen. Ich habe ein paar gute Antworten darauf.
Mein Digitales Leben gespeichert auf mehreren iPhone Pro Max
Zur Zeit habe ich drei iPhone Pro Max in meinem Besitz, die alle so aufgesetzt sind, dass ich im Falle des Verlusts schnell wieder arbeitsbereit sein kann. Denn das ist das iPhone mittlerweile geworden. Ein Arbeitsgerät für berufliche Arbeit, aber auch für private Arbeit.

Daten und Services des Digitalen Lebens
Ich verbringe Stunden am Tag in der Nutzung digitaler Services, die alle vom iPhone bereitgestellt werden. Sei es in der privaten oder beruflichen Kommunikation. Inhalte aus allen möglichen digitalen Quellen sind im Zugriff und werden vom iPhone und mir verarbeitet. Ich erzeuge Inhalte mit unterschiedlichen Apps. Seien es Texte für meine Website oder Fotos aus dem privaten oder beruflichen Umfeld.

Digitale Services unterstützen bei der Navigation, bei der Steuerung von Home-Automation. Geteilte Einkaufslisten und Ausgabenlisten sind hilfreich für den Haushalt. Für öffentliche Verkehrsmittel nutzt man nur noch Apps der lokalen Verkehrsbetriebe. Morgens weckt mich der Wecker meines iPhones. Während der Nacht zeigt mir das iPhone auf seinem Nightstand die Uhrzeit und Wetterbedingungen für den nächsten Tag an.
Unsere Kontakte und Termine haben wir schon lange nur noch digital. Leider lassen Firmen-Richtlinien es nicht zu, dass der private und der berufliche Kalender gleichzeitig angezeigt wird.
Analoges Fernsehen schaue ich schon lange nicht mehr. Digitale Inhalte konsumiere ich stattdessen auch über die Smartphones.
Kurz gesagt: der digital native benötigt seine digitalen Daten und Services jederzeit im Zugriff. Voll aufgesetzte Ersatzgeräte vorzuhalten ist die beste Möglichkeit always on zu sein.
Natürlich ist es Luxus, als Datenspeicher des (mobilen) digitalen Lebens mehrere iPhone Pro Max Generationen zu verwenden. Für mich kommt wegen der besten Akkukapazität und der drei eingebauten Kameras kein anderes Smartphone in Frage.
Deshalb habe ich aber hier die tolle Gelegenheit, drei Generationen von iPhone Pro Max zu vergleichen.
Gehäusematerialien des iPhone Pro Max

Meine drei iPhone Pro Max zeigen einen schönen Querschnitt von Apples Produktentscheidungen. Der offensichtliche Unterschied bei meinen drei Backup-Phones ist das verwendete Gehäusematerial:
- Edelstahl beim iPhone 13 Pro Max: ich habe die Version in Silber mit poliertem Edelstahl. Es ist ein glänzendes Material, was Fingerabdrücke anzieht. Es ist bei weitem das schwerste iPhone mit 238 Gramm. Apple bezeichnet den Materialmix als: Ceramic Shield front, Textured matte glass back and stainless steel design
- Titan beim iPhone 15 Pro Max: ich habe die White Titanium Variante. Es ist ein gebürstetes Titangehäuse, was einen matten Glanz zeigt. Hier bleiben keine Fingerabdrücke am Rahmen. Es ist kleiner und leichter als das 13 Pro Max. Mit 221 Gramm ist es das leichteste und kleinste der Geräte. Der schwarze Rahmen um das Display wurde verringert und dadurch wurde das Gerät kompakter. Apple bezeichnet den Materialmix als: Titanium design, Ceramic Shield front, Textured matte glass back.
- Aluminium beim iPhone 17 Pro Max: ich habe die Silber-Variante. Es ist wegen des großen 6,9“ Bildschirms das größte Gerät von den dreien. Trotz der Größe und wahrscheinlich wegen des Materials ist dieses iPhone mit 233 Gramm gewichtsmässig in der Mitte. Apple bezeichnet den Materialmix als: Aluminum Unibody, Ceramic Shield 2 front, Ceramic Shield back.
Das neue Design beim iPhone 17 Pro Max polarisiert. Ich habe es sofort als brutalistisch und wenig elegant wahrgenommen. Eine Abkehr vom Luxus des vorherigen Designs. Wer heute ein elegantes iPhone will, muss das iPhone Air kaufen. Es gibt aber Stimmen, die glauben zu wissen, warum Apple das Design so verändert hat, dass das iPhone Pro Max nicht mehr als Premium wahrgenommen werden soll.
Sonstige Unterschiede zwischen den iPhone Pro Max Geschwistern
Zwischen diesen Geräten liegen vier Jahre Weiterentwicklung. Und man merkt die Unterschiede sehr, wenn man sich die wesentlichen Spezifikationen im Vergleich betrachtet. Gerade im Kamerabereich realisiert Apple immer noch bemerkenswert viele Verbesserungen. Die Chips für Compute, Grafik und Kommunikation werden auch jedes Jahr verbessert. Allerdings setzt Apple noch nicht seine selbst entwickelten Kommunikationsprozessoren N1 (für Wifi, Bluetooth und Thread) und C1X (für Mobilfunk) in diese Spitzengeräte ein.




Anscheinend sind die A-Prozessoren aber mittlerweile so hoch gerüstet, dass sie zu viel Abwärme produzieren. Apple musste deswegen vom Premium-Material Titan auf Aluminium umsteigen, da dieses Material die Wärme besser ableitet. Außerdem ist eine Vaporchamber für die bessere Kühlung im iPhone 17 Pro Max erforderlich.
Vergleich der Spezifikationen der drei iPhone Pro Max
| iPhone 17 Pro Max | iPhone 15 Pro Max | iPhone 13 Pro Max |
|---|---|---|
| 6,9″ Bildschirm | 6,7″ Bildschirm | 6,7″ Bildschirm |
| Always-On Display | Always-On Display | – |
| Dynamic Island | Dynamic Island | – |
| Actiontaste | Actiontaste | Klingeln/Lautlos Schalter |
| Kamerasteuerung | – | – |
| A19 Pro Chip | A17 Pro Chip | A15 Bionic Chip |
| 6 Core GPU mit Neural Accelerators | 6 Core GPU | 5 Core GPU |
| Hardware-beschleunigtes Raytracing | Hardware-beschleunigtes Raytracing | – |
| Bis zu 37 Stunden Videowiedergabe | Bis zu 29 Stunden Videowiedergabe | Bis zu 28 Stunden Videowiedergabe |
| 18 MP Center Stage Frontkamera | 12 MP TrueDepth Frontkamera | 12 MP TrueDepth Frontkamera |
| Zum Zoomen und Drehen tippen | Zum Zoomen tippen | Zum Zoomen tippen |
| Folgemodus für Fotos | – | – |
| Ultrastabilisiertes Video | – | – |
| Doppelte Aufnahme | – | – |
| Folgemodus für Videoanrufe | – | – |
| 48 MP Pro Fusion Kamera-System 48 MP Fusion Hauptkamera 48 MP Fusion Ultraweitwinkel 48 MP Fusion Tele | Pro Kamera-System 48 MP Hauptkamera Ultraweitwinkel Tele | Pro Kamera-System 12 MP Hauptkamera Ultraweitwinkel Tele |
| Superhochauflösende Fotos (24 MP und 48 MP) | Superhochauflösende Fotos (24 MP und 48 MP) | – |
| Porträts der nächsten Generation mit Fokus‑ und Tiefen‑Kontrolle | Porträts der nächsten Generation mit Fokus‑ und Tiefen‑Kontrolle | Porträtmodus mit Fokus- und Tiefen‑Kontrolle |
| Dolby Vision bis zu 4K mit 120 fps | Dolby Vision bis zu 4K mit 60 fps | Dolby Vision bis zu 4K mit 60 fps |
| Fotografische Stile der neuesten Generation | Fotografische Stile | Fotografische Stile |
| Optische Zoom-Optionen 0,5; 1; 2; 4; 8 | Optische Zoom-Optionen 0,5; 1; 2; 5 | Optische Zoom-Optionen 0,5; 1; 3 |
| Apple Intelligence | Apple Intelligence | – |
| Notruf SOS über Satellit | Notruf SOS über Satellit | Notruf SOS |
| Unfallerkennung | Unfallerkennung | – |
| USB-C Unterstützt USB 3 für bis zu 20x schnellere Übertragung | USB-C Unterstützt USB 3 für bis zu 20x schnellere Übertragung | Lightning Unterstützt USB 2 |
| Kabelloses Laden bis zu 25 W mit MagSafe mit 30W Netzteil oder höher | Kabelloses Laden bis zu 15 W mit MagSafe mit 20W Netzteil oder höher | Kabelloses Laden bis zu 15 W mit MagSafe mit 20W Netzteil oder höher |
| Kapazität 256GB, 512GB, 1TB, 2TB | Kapazität 256GB, 512GB, 1TB | Kapazität 128GB, 256GB, 512GB, 1TB |
| 2868 x 1320 Pixel bei 460 ppi | 2796 x 1290 Pixel bei 460 ppi | 2778 x 1284 Pixel bei 458 ppi |
| 3.000 Nits Spitzenhelligkeit (im Freien) | 2.000 Nits Spitzenhelligkeit (im Freien) | 1.200 Nits Spitzenhelligkeit (HDR) |
| 1 Nit minimale Helligkeit | – | – |
| ProRes RAW | – | – |
| 3D Audio und Stereoaufnahme | Stereoaufnahme | Stereoaufnahme |
| WLAN 7 | WLAN 6E | WLAN 6 |
| Bluetooth 6 | Bluetooth 5.3 | Bluetooth 5.0 |
| Vapor Chamber | – | – |
Akkulaufzeit!
Die iPhone Pro Max haben die größten Gehäuse der jeweiligen iPhone Generation. Deshalb sind dort auch immer die größten Akkus verbaut. Die Konkurrenz verbaut in ähnlich große Gehäuse aber größere und leistungsfähigere Akkus.
Bei meinem Nutzungsverhalten hält der Akku nur einen Tag, dann muss das iPhone wieder an die Ladestation. Egal mit welcher Generation, kein Akku hält bei mir länger als einen Tag.
Nach zwei Jahren sind die Akkus dann aber auch so ausgelutscht, dass sie eine Maximalkapazität von wenig mehr als 80% haben.
Natürlich kann ich auch nach zwei Jahren den Akku austauschen lassen und habe dann wieder Ruhe für die nächsten zwei Jahre. Aber Akku austauschen bedeutet auch, dass das iPhone dabei alle Daten verlieren kann. Deshalb muss für das iPhone vorher ein Backup gemacht werden.
Ich bin also wirklich der schlimmstmögliche Nutzer für Smartphones. Woran liegt das?
Das Smartphone – das wichtigste Werkzeug meiner Generation
Als ich Ende der 90er ins Berufsleben einstieg waren PCs, Laptops und PDAs die wichtigsten Werkzeuge, die wir täglich nutzten. Als aber immer mehr Dinge des privaten und beruflichen Alltags über das Internet bedient werden konnten, wurden mobile Plattformen immer wichtiger. Smartphone wurde diese Geräteklasse genannt, da sie dauerhaft mit dem Mobilfunknetz verbunden war.
Zuerst hatte ich Geräte mit Windows Mobile, wie mein geliebtes Telekom MDA Compact. Dieses erlaubte mir schon Anfang der 2000er always on zu sein. In der Folge hatte ich dann mehrere weitere Smartphones mit Windows Mobile, die mir meine Firma zur Verfügung stellte.
iPhone
Mein erstes iPhone war das iPhone 3G im Jahr 2008. Ich verlor es leider und habe mir im nächsten Jahr das iPhone 3GS in Weiß gekauft. Danach kaufte ich mir privat nur noch iPhones. Nachdem ich meine Sammlung von iPhones gesichtet habe, bin ich zur Erkenntnis gelangt, dass ich alle zwei Jahre ein neues iPhone gekauft habe. Diese waren:
- iPhone 3G (2008)
- iPhone 3GS (2009)
- iPhone 4S (2011)
- iPhone 5S (2013)
- iPhone 6S (2015)
- iPhone 8 Plus (2017)
- iPhone 11 Pro Max (2019)
- iPhone 13 Pro Max (2021)
- iPhone 15 Pro Max (2023)
- iPhone 17 Pro Max (2025).
Insgesamt sind es zehn iPhones. Im nachfolgenden Bild kann man alle iPhones meiner Sammlung sehen. Dort sind einige iPhones enthalten, die mir Freunde für meine Sammlung geschenkt haben. Einige meiner persönlichen iPhones sind an meine Familie weitergegeben und sind nicht mehr zu mir zurückgekommen.

Meine Firma stellte mir ein Palm Pre 2 im Jahr 2010 zur Verfügung und wenige Jahre später ein Nokia Lumia 920. Ein Smartphone mit Android hatte ich nie.
Seit einigen Jahren nutze ich meine iPhone Pro Max auch beruflich, da ich die Nano-SIM meiner Firma zusammen mit meiner privaten eSIM im selben Gerät nutzen kann.
Wichtige Einsatzszenarien
Diese Smartphones sind also richtige Arbeitsgeräte, sowohl privat als auch beruflich genutzt. Und deshalb ist es auch wichtig, dass diese Geräte zuverlässig funktionieren.
Wichtige Daten sind dort gespeichert. Passwort Manager halten die Login-Daten zu unseren vielen Apps und Services, die wir nutzen. Zweite Faktoren benötigen wir auch digital direkt im Zugriff. Fast alle Services und Daten unseres Lebens sind heute digitalisiert und können über das Smartphone benutzt werden. Banking wird heutzutage fast nur noch online gemacht. Also sind die wichtigen Zugangsmöglichkeiten zu unseren Konten in den Banking-Apps auf unseren Geräten gespeichert.

Das Smartphone hat viele Geräte obsolet gemacht. Statt PDA, mobilen Musikplayer oder Kamera nutzen wir heute das Smartphone.
Gerade die Kamerafunktionalität ist für viele ausschlaggebend. Und das sieht man auch bei den jährlichen Neuveröffentlichungen der Smartphone-Anbieter. Meistens ist die Kamera der Grund weswegen wir das Upgrade auf das nächste Gerät machen. Ich nutze meine iPhones sehr intensiv zur Fotografie. Insgesamt habe ich 2 TB an Fotos und Videos in der iCloud. Digitale Fotos und Video nehme ich seit 2003 auf und habe Zugriff auf alle Aufnahmen. Und jedes Jahr kommen riesige Datenmengen hinzu.
Die Pro-Serie der iPhones bietet seit sechs Jahren drei separate Objektive für Tele, Weit- und Ultraweitwinkel an. Und diese Objektive nutze ich ausgiebig.
Backup-Strategie für das Digitale Leben
Fällt ein solches Gerät aus oder verlieren wir es, dann merken wir erst wie abhängig wir von diesen Geräten geworden sind.
Da Smartphones so wichtig für unser Leben geworden sind, ist es sinnvoll, dass man im Notfall auf ein Ersatzgerät zugreifen kann. Dieses sollte vollständig aufgesetzt und konfiguriert sein. Warum es so wichtig ist beschreibt eine Weihnachtsgeschichte über ein Weihnachten ohne Smartphone, die ich 2021 geschrieben habe. Kurz vor Weihnachten hat mein iPhone 11 Pro Max seinen Dienst eingestellt. Ich habe sofort die Einschränkungen bemerkt, die damit verbunden sind, wenn man nicht mehr über das Smartphone auf seine Daten und Services zugreifen kann. Damals habe ich am selben Tag noch ein iPhone 13 Pro Max gekauft, um wieder arbeitsfähig sein zu können.

Ich habe deshalb das iPhone 13 Pro Max als Backup für mein iPhone 15 Pro Max eingesetzt. Mit dem Kauf des iPhone 17 Pro Max ist jetzt das iPhone 15 Pro Max mein Backup geworden. Das iPhone 13 Pro Max behalte ich auch noch, da dort ein altes iOS installiert ist, mit dem ich Quik noch nutzen kann.
Außerdem habe ich für Reisen nach Brasilien ein iPhone 8 Plus im Einsatz. Das ist so alt, das klaut keiner mehr 😉
Neukauf im Verlustfall?
Falls kein solches Backup vorhanden wäre, gibt es auch die Möglichkeit in den nächsten Apple Store zu gehen und sich ein neues iPhone zu kaufen. Dann kann man aus dem iCloud-Backup innerhalb kürzester Zeit das iPhone wieder so aufbauen, dass man es genauso benutzen kann, wie das Vorgängermodell. Meine eigene Erfahrung zeigt aber, dass man noch viele manuelle Nacharbeiten durchführen muss bevor man alles wieder so nutzen kann wie auf dem alten iPhone.
Herausforderungen beim Umzug auf ein neues iPhone
Was sind dabei die Herausforderungen?
- Apple ID Passwort: ich merke mir das Passwort nicht. Es ist nur in meinen Password Manager Apps gespeichert. Ich könnte also nicht einfach mein iPhone neu aufsetzen, ohne vorher auf ein anderes Gerät mit dem gespeicherten Passwort zuzugreifen.
- private eSIM: ich nehme an, dass hier ein aufwändiger Prozess mit dem Mobilfunkanbieter zu durchlaufen wäre, um die alte eSIM zu sperren und die eSIM auf das neue zu übertragen.
- berufliche Nano SIM: im Verlustfall wäre man auch bei einem Backup-iPhone gezwungen von der Firma eine Ersatzkarte anzufordern.
- Banking Apps: Banken ermöglichen mittlerweile die Anmeldung eines neues Smartphones, wenn das alte noch vorhanden ist. Wenn dies aber nicht der Fall ist, dann kann es aufwändig sein, die Banking Apps wieder zu aktivieren.
- Zweite Faktoren: Google Authenticator macht es einfach, die zweiten Faktoren aus dem Google Account wiederherzustellen. Microsofts Zweitfaktor-App-Daten sind hingegen kompliziert umzuziehen. Unglücklicherweise kann ich nicht alle zweiten Faktoren in die Apple Passwort App übertragen. Bei einigen Diensten ist es zwingend erforderlich, dass gewisse 2FA-Apps zu verwenden sind.
- Kreditkarten: die Anmeldung der Kreditkarten im iPhone zur Online-Zahlung geht meistens erst, wenn die Banking Apps erfolgreich konfiguriert wurden.
Es ist also immer gut noch ein Backup-Phone bei der Hand zu haben. Man spart Zeit und Nerven und kann sein digitales Leben mit minimalem Mehraufwand weiterführen.

Fazit
Der Digital Native von heute ist abhängig von seinem Smartphone. Mobil hat er darüber jederzeit Zugriff auf seine digitalen Daten und Services. Und da mittlerweile die meisten Prozesse digitalisiert sind, wird das Smartphone in jeder Lebenslage benötigt. In einer solchen Situation ist es erforderlich, dass Smartphones entweder zuverlässig, langlebig und aktuell gehalten werden, oder man auf das neueste Gerät umsteigt und das alte Gerät als Backup zurückbehält.
Seit einigen Jahren habe ich meine iPhone Pro Max als solche Backups für mein Digitales Leben im Einsatz. Ich habe die Erfahrung gemacht, was es bedeutet, wenn das Smartphone nicht mehr funktioniert und man keinen mobilen Zugriff auf seine Daten und Services hat.
Ich gebe zu, dass ein zweijähriger Wechselzyklus nicht unbedingt erforderlich sein muss. Aber der Akku ist bei mir nach zwei Jahren in einem solch ausgelaugten Zustand, dass ein Akkutausch erforderlich ist. Mit der (unwahrscheinlichen) Möglichkeit, dass das Gerät nach dem Eingriff nicht mehr funktioniert. Bei einem Neukauf habe ich das Vorgängergerät als Backup, wenn Probleme bei der Einrichtung des neuen Gerätes auftreten sollten. Und damit ist mit einem Neukauf ein deutlich geringeres Risiko verbunden. Dieses geringere Risiko läßt sich ziemlich genau mit 1699€ (abzüglich Preis für den Akkutausch) bewerten. Dieser hohe Preis ist nur schwer zu akzeptieren alle zwei Jahre 🙁

